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            <title>51. Landesversammlung und Wahlversammlung zur Aufstellung der Landesliste für den 7. Sächsischen Landtag: Kommentare</title>
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                <title>51. Landesversammlung und Wahlversammlung zur Aufstellung der Landesliste für den 7. Sächsischen Landtag: Kommentare</title>
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                        <title>Kommentar zu: V2: Antrag zur Landesdelegiertenkonferenz</title>
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                        <author>Martin Kusic</author>
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                        <description><![CDATA[Lieber William, 
nicht nur in Dir brennt der Tatendrang nach konkreten Lösungen zur Umsetzung der Energiewende in unseren Städten und Dörfern und deren baulichen Strukturen.
Jedoch: Firstrichtungen, bestimmte Kniestockhöhen, bestimmte Gebäudeausrichtungen, bestimmte Winkel und Dachformen als Grüne Ziele zu fordern, das geht nicht. Begründung: Die Baukultur hat planungsrechtlich, städtebaulich, gestalterisch, nutzungs- und komfortbedingt eigene Anforderungen. Außerdem ist - hier als Beispiel zu Deinem Punkt 4. - eine reine Südausrichtung nicht unbedingt notwendig, siehe Berechnung* unten.
Deine Ansinnen sind an sich löblich, die drei Absätze Deiner Begründung zeigen in die richtige Richtung – lass uns weiter, ganz im Sinne des Änderungsantragstextes von Gerd, weiter daran arbeiten.
Unser V1-Antrag SACHSEN BAUT GRÜN ist, bei unserer letzten LDK einstimmig beschlossen, bereits jetzt Leitlinie unserer grünen politischen und parlamentarischen Arbeit und fordert in 8.: „Wir wollen den Bau und die Umrüstung von Gebäuden zu Energie-Plus-Häusern.“

*Beispiel gerechnet wie folgt: 30 Quadratmeter PV-Anlage, monokristallin. Diese Anlage hat eine Peakleistung von 4,05 KW. 
Nehmen wir 45 Grad Dachneigung an. Bei einer reinen Südausrichtung bringt diese Anlage 3.968 kWh Ertrag. Bei einer Ostausrichtung bringt sie 3.280 kWh Ertrag, bei einer Westausrichtung bringt sie 3.010 kWh Ertrag. Wenn man die Anlage flach auf ein Flachdach legt bringt sie 3.557 kWh Ertrag.
Folglich ist die Forderung nach Vorgaben von Firstlinien bei Gebäuden nicht zielführend. Wenig Fläche mehr brächte bei anderer als Deiner geforderten Ausrichtung denselben Ertrag. 

Die EU-Gebäuderichtlinie hat beispielsweise folgende Ansätze, die wir gerne für uns in Sachsen annehmen und konkret umsetzen wollen. Wir brauchen ganz wenig an den Grundsätzen ändern, sondern wir wollen konkrete Lösungen für unser gemeinschaftliches Leben in Sachsen voranbringen.

„
RICHTLINIE (EU) 2018/844 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 30. Mai 2018 zur Änderung der Richtlinie 2010/31/EU über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden und der Richtlinie 2012/27/EU über Energieeffizienz (Text von Bedeutung für den EWR) 
(22) Durch Innovationen und neue Technologien können Gebäude auch zur allgemeinen Dekarbonisierung der Wirtschaft einschließlich des Verkehrssektors beitragen. So können Gebäude als Hebel für die Entwicklung der notwendigen Infrastrukturen für das intelligente Aufladen von Elektrofahrzeugen dienen und den Mitgliedstaaten eine Grundlage bieten, sich gegebenenfalls für die Nutzung von Autobatterien als Energiequelle zu entscheiden.
(18) Es gilt, die Erforschung und Erprobung von neuen Lösungen, mit denen die Energieeffizienz von historischen Gebäuden und Stätten verbessert werden kann, zu fördern und gleichzeitig das kulturelle Erbe zu schützen und zu bewahren. 
(15) Es ist wichtig, dafür zu sorgen, dass Maßnahmen zur Verbesserung der Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden sich nicht nur auf die Gebäudehülle konzentrieren, sondern alle relevanten Elemente und technischen Anlagen in einem Gebäude umfassen, etwa passive Elemente, die an passiven Techniken beteiligt sind, mit denen der Energiebedarf für Heizung oder Kühlung und der Energieverbrauch für Beleuchtung und Lüftung reduziert und so der thermische und visuelle Komfort verbessert werden sollen.
„

Ich freue mich auf anregende Gespräche, 
Dein Martin.
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                        <pubDate>Wed, 10 Apr 2019 17:23:24 +0200</pubDate>
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                        <title>Kommentar zu: V2: Antrag zur Landesdelegiertenkonferenz</title>
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                        <author>Anja Osiander</author>
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                        <description><![CDATA[Skeptische Nachfrage: Lieber William, beschreibe doch mal bitte, was sich Deiner Meinung nach durch diesen Antrag ändern wird!
Ich meine: Mit kleinteiligen technischen Vorschriften schaffen wir keine wirksame Klimawende. Wir liefern aber jede Menge Munition für Verunglimpfungen durch politische Gegner: 
"Die Grünen als Schildbürger - wollen uns jetzt auch noch vorschreiben, daß wir nur noch Dächer nach Süden bauen dürfen, und verlangen den Einbau von teuren, aber bisher wenig leistungsstarken und störungsanfälligen Batterien - als ob das Bauen nicht schon teuer genug wäre... Und was nützt das Ganze, solange Aluminiumwerke soviel Strom verbrauchen dürfen, wie sie wollen, ohne EEG-Umlage zahlen zu müssen. Die Grünen machen uns kleine Leute mal wieder zu den Leidtragenden..."
In den Niederlanden hat das neue rechtspopulistische Forum für Demokratie gerade mit genau solchen Sprüchen aus dem Stand die Kommunalwahlen gewonnen. 
Soviel zur Kritik im negativen Tonfall. Wie könnte man es denn besser machen?
Was wir brauchen, ist eine Politik *für mehr Wettbewerb* zugunsten der schlausten Lösungen für eine klimagerechte Wirtschaft. Das schließt klare Vorgaben ein, aber eben auf nicht auf der Ebene der technischen Mittel. Wie das gehen kann, das hat das Volksbegehren für Artenvielfalt in Bayern gerade eindrucksvoll vorgeführt. Um von dem Wunsch der Wählerschaft nach wirksamem Artenschutz nicht überrollt zu werden, tritt die bayrische Landesregierung die Flucht nach vorne an und fordert jetzt selbst einen Umbau in der bayrischen Landwirtschaft mit 30% ökologisch bewirtschafteter Flächen bis 2030.
Das können wir auch! Zum Beispiel mit einer Art Marshallplan für ein klimafreundliches Sachsen...
 Hauptadressaten: a) die sächsischen Kommunen und ihre Wirtschaftsbetriebe, 2) die sächsischen Unternehmen, vor allem der handwerkliche Mittelstand, und 3) die sächsischen Landwirte.
In unserem Wahlprogramm stehen dafür schon gute Bausteine drin, zum Beispiel der Sachsen-Takt für einen klimafreundlichen Verkehr auch in der Fläche. Für Koalitionsverhandlungen sollten wir auch auf das Beispiel Bayern verweisen und eine gezielte Steigerung des Öko-Landbaus auf 30% der Nutzflächen bis 2030 fordern... 

Allein diese beiden Forderungen würden bei ihrer Umsetzung in kurzer Zeit deutlich zum Klimaschutz in Sachsen  (und per Inspiration auch darüber hinaus) beitragen. Der Beitrag der hier vorgeschlagenen Änderung der Bauvorschriften zum Klimaschutz erschließt sich mir dagegen nicht. Ich befürchte, daß  damit vor allem die Suche nach Schlupflöchern befördert wird.]]></description>
                        <pubDate>Thu, 04 Apr 2019 14:10:14 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Kommentar zu: Ä4 zu LANEU3: WIR ALLE. UND NOCH VIELE MEHR.</title>
                        <link>https://ldk-sn-51.antragsgruen.de/ldk-sn-51/motion/11475/amendment/16496?commentId=1112#comm1112</link>
                        <author>Anja Osiander</author>
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                        <description><![CDATA[Das spricht mir aus dem Herzen. Positiv, unzweideutig, entschlossen, mit Weitblick. Vielen Dank!
]]></description>
                        <pubDate>Thu, 04 Apr 2019 13:12:08 +0200</pubDate>
                    </item></channel></rss>